Grundvorsorgeplan

Impfung

Vorsorge ist besser als Nachsorge. Manche Krankheiten haben immer noch keine effektive Behandlungsmethoden, nur durch Impfung gelingt es, sich diese Krankheiten vorzubeugen. Sogar gibt es inzwischen die erfreuliche Nachricht, dass in Deutschland seit 2008 keine Tollwut-Erkrankung amtlich festgestellt wurde, das zeigt deutlich den Erfolg durch Impfung.

Man darf aber nicht zulassen, dass es wieder zum Ausbruch kommt durch Nachlässigung der Impfungen.

Die Hauptimpfungen und unsere empfohlenen Impfschemas, vorbehältlich Anpassung zu individuellen Lebensumständen Ihrer Tiere, sind:

Hunde werden hauptsächlich gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza, Leptospirose und Tollwut (SHPPILT) geimpft.

  • Mit 8 Wochen kommt  die erste Impfung -SHPPIL-
  • Mit 12 Wochen eine Auffrischung  plus Tollwut (T), -SHPPILT-

Eine  Wiederholungsimpfung in regelmäßigen Abstand (für die meisten Impfungen jährlich) ist immer zu empfehlen um die gewonnene Immunität aufrecht zu erhalten, da die Impfungen keinen Dauerschutz bieten.

Andere Impfungen wie Borreliose  werden auch jährlich aufgefrischt.

Katzen werden hauptsächlich gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut und Leukose (ein vorab-Test ist immer zu empfehlen) -RCPTL- geimpft

  • Mit 8 Wochen kommt die erste Impfung -RCP-
  • Mit 12 Wochen eine Auffrischung -RCP- plus Leukose und Tollwut unbedingt bei Freigängern zu empfehlen - RCPTL-

Nach Auffrischung der Leukose Impfung mit 16 Wochen bei Freigänger ist eine regelmäßige, jährliche Wiederholung -RCPTL- bei Freigänger oder -RCP- bei Wohnungskatzen vorgesehen.

  • F.I.P werden mit 16 Wochen geimpft.

Kaninchen werden gegen Myxomatose (Myxo) und Chinaseuche (RHD) geimpft

  • Erste Impfung mit 6 Wochen -Myxo+RHD-
  • Mit 10 Wochen eine Auffrischung -Myxo+RHD-
  • Danach jährliche Wiederholung -Myxo+RHD-

Eine körperliche Allgemeinuntersuchung im Rahmen der jährlichen Impfauffrischungen ist eine nicht zu unterschätzende Hilfestellung um viele Krankheiten, die Ihr Liebling heimtürkisch aufsuchen können,  frühzeitig zu entdecken um entsprechend zu Therapieren oder in denen Fortschreitung zu verzögern. Nutzen Sie unser Impferinnerung-Programm dazu aus. Wir beraten Sie natürlich gerne zum passenden Impfschema für Ihren Liebling.


Würmer

Würmer sind Parasiten und können bei Menschen und Tiere erheblichen Schaden anrichten, wie Mangel an Ernährung, Blutarmut, Magen-Darm-Beschwerden, Juckreiz, Leber und Lungen-Erkrankungen. In Deutschland gehören Bandwürmer, Madenwürmer, Spulwürmer und Trichinen zu den häufigsten Wurmarten. Würmer sieht man nicht immer mit bloßen Augen im Kot der Tiere. In Gegenteil, meist braucht man ein Mikroskop um die Wurmeier im Kot nachzuweisen.

Regelmäßiges Entwurmen Ihrer Tiere trägt viel zu dessen Gesundheit und Wohlbefinden bei. Wurmkur bietet keinen Dauerschutz da sondern dient nur zur Behandlung.

Wir empfehlen beim Welpen die erste Wurmkur schon mit 2 Wochen mit einer Wiederholung 2 Wochen später. Dann nochmal bei der ersten und zweiten Impfung mit 8 und 12 Wochen. Danach optimal im vierteljährlichen Takt, aber zumindest zweimal jährlich..

Bei erwachsenen Tieren sowie bei Freigänger-Katzen empfehlen wir Wurm-Prophylaxe vierteljährlich. Aber zumindest zweimal jährlich.

Wollen Sie nicht auf Prophylaxe einsetzen bieten wir mikroskopische Kot-Untersuchung vierteljährlich an, mit Kot-Ansammlung je auf 3 aufeinander folgenden Tagen.

Beim Hinweis auf Wurm Befall ist die Wurmkur 2-mal in Abstand von 2 Wochen zu verabreichen mit anschließender Kot-Untersuchung 2 Wochen danach.

Da eine Bandwurm-Infektion einen zwischen-Wirt wie Flöhe etc. braucht, schließt dessen effektive Behandlung eine entsprechende Flöhe-Kontrolle mit ein.


Flöhe & Zecken

Flöhe und Zecken plagen Tieren und sind verbreitet in vielen Länder der Welt. Die beiden Ektoparasiten stellen ein nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko, nicht nur für Ihren Liebling sondern auch für Sie als Tierhalter dar. Eine effektive Flöhe- und Zecken-Kontrolle, besonders in der warmen Zeit des Jahres aber auch in kalten Zeit, ist ernst zu nehmen um die Gesundheit und das Wohl Ihrer Lieblinge zu gewährleisten.

Flöhe sind lästige und aufdringliche Blutsauger. Sie können teils massive allergische Reaktionen auslösen und dienen als Zwischenwirte für Bandwürmer. Einmal ins häusliche Umfeld eingeschleppt ist es schwer und langwierig Sie wieder los zu werden.

Auch Zecken sind Blutsauger und können sogar im massiven Befall bei geschwächten Tieren Blutarmut auslösen. Sie übertragen verschieden Krankheiten die für Mensch und Tier lebensbedrohlich sind wie Borreliose, Anaplasmose etc. Die Anstichstelle können bei sensiblen Tieren eine allergische Reaktion entwickeln. In Ländern wie Australien können die Toxine von mancher Zecke Paralyse auslösen.

! Achten Sie daher genau darauf, ob Ihr Tier Flöhe oder Zecken hat. Effektive Zecken und Flöhe Mittel für Prophylaxe als auch Behandlungen sind bei uns jederzeit erhältlich. Nur bei den von Tierärzten angeordneten Präparaten, ist die Wirkung sicher nachgewiesen.


Mikrochip, dauerhafte Tier-Kennzeichnungen

Tierkennzeichnungen, insbesondere Mikrochip, dienen der dauerhaften und unverwechselbaren Identität eines Tieres. Es wird immer Empfohlen die Nummer beim Zentral-Register für Tiere (Tasso) kostenlos registrieren zu lassen. Nur so findet das Tier beim Verlust schnell wieder seinen Besitzer. Dadurch ist der emotionale Stress, der öfters entstanden ist beim Tierverlust, minimiert und die Tierheime, die schon überlastet sind, konnte geholfen werden. Eigentümer-Streitigkeit und ähnliches sind auch schnell aufgeklärt bei Tiere die gechippt und registriert sind. Bitte beachten Sie bei Adresse- oder Besitzer-Wechsel dieser im Zentral-Register zu aktualisieren. Auch die Reisebestimmung innerhalb der Europäischen Union sieht eine unverwechselbare Identität des Tieres vor, um die vorgenommenen Impfungen insbesondere Tollwut zu einem bestimmten Tier einordnen zu können. Seit dem 3. Juli 2004 gilt allerdings für Hunde, Katze und Frettchen nur Mikrochip als unverwechselbare Identität für reisende Tiere.

Vor vielen Jahren wurde Tättoowierung auch benutzt als Tier-Kennzeichnungen doch mit erheblichen Nachteile. Tattoo kann schnell über Jahre unlesbar werden. Man kann auch ein Tattoo alterieren wobei man weitere Nummern eintättoowiert. Beim Aufschreiben einer langen Nummer sind meistens Fehler vorprogrammiert. Davon abgesehen vom großen Nachteil, dass Tattoos nur unter Vollnarkose vorgenommen werden können. Andere Art der Tier-Identifizierung wie einbringen von Name und Adresse auf Halsband kann schnell frustrierend sein wenn das Halsband verloren gehen.

Mikrochip im Gegenteil sind 15-stellige Nummern kodierte (Reis-Körnchen große) Rohre die durch eine etwa mitteldicke Nadel unter die Haut meistens an der linke Halsseite eingepflanzt wird. Es kann im Wachzustand ohne Narkose eingesetzt werden und wird von Körper nicht abgestoßen. Einmal eingepflanzt ist es lebenslang da und nicht zu alterieren. Man braucht lediglich einen Scanner um die Nummer abzulesen. Lässt man die Nummer beim Zentral-Register (Tasso) eintragen, ist lebenslang eine unverwechselbare Identität des Tieres vorhanden.

Fazit - lassen sie Ihren Liebling professionell chippen und bei Tasso registrieren am Besten vor der ersten Tollwut-Impfung. Dadurch entstehen für Sie und Ihrem vierbeinigen Begleiter nur Vorteile. Nur dadurch ist ebenfalls der Eigentümer-Nachweis dauerhaft gesichert.


Zahn- und Mundgesundheit

Fressen geht natürlicherweise nur durch den Mund, aus dieser Hinsicht kann man die Bedeutung von Mund- und Zahngesundheit zur Allgemeingesundheit des Tieres nicht außer Acht lassen.

Nach dem dritten Lebensjahren häufen sich Zahn- und Mund-Erkrankungen bei Hund und Katze. Dieser könnte, wenn unbehandelt, zu Schädigung der Zähne (Zahnwurzel-Abszess, Karies, Parodontose etc.) und des Kiefers führen als auch Zahnfleisch/Mundschleimhaut-Entzündung mit resultierendem Mundgeruch und Schmerzen. Hinzu kommen, dass Keime und Toxine schnell dadurch in die Blut Bahn und inneren Organe wie Leber, Nieren und Herz gelangen können und dort erhebliche Schäden verursachen.

Zahn- und Mund-Erkrankungen könnten verhindert oder verlangsamt werden in dem man Zahnsteinbildung stoppt oder reduziert.

In der Wildnis fressen Hunde und Katzen Ihre Beute ganz auf. Die Knochen, Haare etc. Wobei Ihre Zähne natürlicherweise für diese Kaubeschäftigung geschaffen wurde. Durch diesen Kaumechanismus wurden die Zähne gereinigt. Speichel mit Ihrer antibakteriellen Beschaffenheit wurde stimuliert und Infektionen wurden verhindert. Fazit - Kaubeschäftigung verhindert Zahnsteinbildung.

Kommerzielle Produkte, um Zahnsteinbildung zu verhindern, in Form von Finger-Zahnbürste und Zahnpaste sind vorhanden. Diese müssen aber früh und konsequent eingesetzt werden um Toleranz zu entwickeln. Spezial-Diät als auch antibakterielles Gel zu Verhinderung der Zahnsteinbildung und Infektion sind bei Tierärzten erhältlich.

Ist Zahnstein aber schon vorhanden, nutzt sinnvollerweise nur gründliche Sanierung unter Vollnarkose mit Hilfe Ultraschall-Zahnsteinentfernungsgeräte.

In fortgeschrittenen Stadien der Zahn-Erkrankungen mit Schmerz-Auswirkungen und Appetitlosigkeit könnten ausführliche Untersuchungen wie, unter anderem, Röntgen-Aufnahme notwendig sein, um gezielt die Grund-Ursache zu lokalisieren und dementsprechend zu beheben.

Bei den Nagern sind die Zähne in regelmäßigen Abstand zu kontrollieren, insbesondere der Backenzähne, da Zahnfehlstellung öfters durch Verwachsung hervorgerufen immer ein häufigeres auftretendes Problem bei Nagetieren ist. Auch hier ist eine entsprechende Heufütterung sehr hilfreich zur Abnutzung der Zähne. Wenn aber das Problem schon entstanden ist nutzt nur professionelle Zahnsanierung.


Tierkrankenversicherung

Optimale tierärztliche Versorgung Ihres Tieres im ernsten Falle kann mit erheblichen Kosten verbunden werden, was man verständlicherweise auch im Voraus nicht immer einplanen kann.

Es gibt keine gesetzliche Krankenkasse für Tiere. Das bedeutet, dass Tierbesitzer für die Behandlungskosten Ihrer Lieblinge selbst aufkommen müssen. Im Rahmen der privaten Tierkrankenversicherung, ist es doch möglich Ihre Tiere im ernsten Fall sorgenfrei optimal tierärztlich versorgen zu lassen. Solche Versicherungen abzuschließen zumindest Operation-Krankenversicherung  halten wir für eine sehr gute Investition, da im ersten Fall jegliche Zeit-Verzögerung zu spät sein könnte.

Mögliche Tierkrankenversicherungen unter anderem sind.

http://www.agila.de

www.hoeperversicherungen.de/  (Uelzener Versicherung)

Bei Fragen bezüglich der Leistung Übernahme im zweifelfall stehen wir ihnen jederzeit zur Verfügung. Bitte denken sie im Voraus das den Versicherungsschutz erst eintritt nach gewisser Probezeit meisten 3 Monate.


Kastration

Kastration dient der Unfruchtbarmachung eines Tieres. Der Begriff ist gleichgültig für die männlichen und weiblichen Tiere. Dadurch werden die Hoden beim Rüden oder die Eierstöcke mit der Gebärmutter bei der Hündin entfernt. Bei einer Sterilisation werden die betroffenen Tiere auch unfruchtbar, da die Samen oder die Eileiter durchtrennt wurden. Sie behalten aber weiter Ihr sexuelles Verhalten. In jeder Hinsicht ist eine Kastration oder eine Sterilisation ein chirurgischer Eingriff und benötigt Sorgfalt auch wenn Sie als Routineoperationen gelten. Zwar gibt es die Möglichkeit zu einer vorübergehenden chemischen Verschiebung des Zyklus bei weiblichen oder Aussetzung der männlichen sexuellen Aktivität/Zeugungsfähigkeit. Die Wirkungen sind aber reversible und daher wird eine Wiederholung mit  gewissem Abstand benötigt, welche mit anderen Risiken verbunden sind.

Wie bereits dargestellt dient die Kastration in erste Linie der Unfruchtbarmachung des Tieres. Von daher ist es kontraindiziert, wenn beabsichtigt wird, Nachwuchs von dem Tier zu erzeugen.

Durch die hormonelle Umstellung nach der Kastration ist eine Gewichtzunahme vorprogrammiert, welche man aber fütterungsmäßig von Anfang an problemlos gegensteuern kann.

In manchen Fällen entwickeln kastrierte Hündinnen eine Harninkontinenz. Diese betrifft aber einen geringen Prozentsatz und lässt sich in vielen Fällen einstellen.

Auch ein stumpfes Fell kann sich bei manchen langhaarigen Hunderassen nach der Kastration entwickeln.

Auf der anderen Seite dient Kastration dem Tierschutz bei Streunern, denn dessen unkontrollierte Vermehrung überlastet weiter die Tierheime und Tierschutz-Organisation und macht adäquat Versorgung  schwieriger.

Ein Rüde lässt sich von läufigen Hündinnen nicht mehr aus der Ruhe bringen, und bei der Hündin ist die Läufigkeit mit all ihren Begleiterscheinungen dauerhaft ausgeschaltet. Bei Katze bleibt die Rolligkeit mit den immer verbundenen Stress und Unruhen auch dauerhaft aus.

Manche Krankheiten lassen sich durch Kastration bemerkbar vorbeugen. Hodenkrebs bei Rüden, Gebärmütter Vereiterung, Mamma Leiste Krebs bei Hündinnen etc., auch kastrierte Hündinnen scheinen eventuell mehr geschützt zu werden von Diabetes mellitus. Als Begleittherapie bei manchen Erkrankungen wie Perineal Hernien und Mamma Tumor ist eine Kastration vorgesehen.

Eine allgemeingültige Antwort zu der Frage "Kastrieren oder nicht" gibt es zwar nicht aber um all die Vorteile  einer Kastration maximal ausnutzen zu können, empfehlen wir Ihnen bei Hündinnen, sofern es in Betracht kommen sollte, spätestens nach der ersten Läufigkeit kastrieren zu lassen. Beide Varianten (laparoskopische, sogenannten sanfte Kastration als auch Konventional) stehen Ihnen in unserer Praxis zur Verfügung.

Rüden, Kater und Katzen sind mit etwa 6 Monate zu kastrieren. Kaninchen und Meerschweinchen-Bocke bei Absenkung der Hoden nach ca. 16 Wochen.


Geriatrie

Unsere vierbeinigen Begleiter werden mit moderner Haltung immer älter, das ist was Erfreuliches. Hunde- und Katzen-Population über zehn Jahre nehmen stetig zu. Damit werden Tierärzte immer mehr mit Alters bezogenen Krankheiten beschäftigt. Dies betrifft unter anderem Probleme aus den Bereichen der Allgemein- und der Inneren Medizin (Herz Erkrankungen, Leber und Nieren Insuffizienz, Zahnerkrankung, Inkontinenz, Diabetes mellitus, Krebs, Schilddrüsen Erkrankungen etc.), als auch der Orthopädie und Neurologie (Degenerativen Gelenk Erkrankungen, Arthrose, Spondylose etc.). Hier wird ganzheitlichen Diagnosen und Therapiekonzepte benötigt mit dem Ziel, im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten, die Wiederherstellung eines Höchstmaßes an Gesundheit und Wohlbefinden sowie geistige und körperliche Vitalität des Tieres.

Damit Ihr Vierbeiner noch lange fit und gesund bleibt, empfehlen wir Ihnen ab dem siebten Lebensjahr einen jährlichen Alters-Checkup, insbesondere Blutchemische Analyse durchführen zu lassen. Dabei können viele chronische Krankheiten, wie z.B.: eine Leber/Niereninsuffizienz oder Diabetes mellitus, bereits im frühen Stadium erkannt und somit gezielt therapiert oder zumindest in ihrer Entwicklung deutlich verzögert werden. Das kommt der Gesundheit und dem Wohlergehen Ihres Tieres im Alter zu Gute.


Fütterung

Eine ausgewogene Ernährung in richtiger Menge und Qualität mit Ziel den Energie (in Kalorie) und Nährstoff Bedarf des Tieres ausreichend zu decken rundet die Gesundheitsvorsorge ab. Grundsätzlich kann man keine Pauschalaussagen über die benötigte Futtermenge eines Tieres machen. Auch die Tabellenwerte der Futterhersteller stellen einen Durchschnittswert dar und dienen lediglich der Orientierung. Die benötigte Futtermenge ist immer individuell von der Konstitution, der Futterverwertung, dem Gesundheitszustand, der Außentemperatur, der Bewegungsaktivität und vor allen Dingen von den unterschiedlichen Wachstumsphasen der Tiere abhängig. Daher trägt der Besitzer die Verantwortung für die richtige Futtermenge Ihres Tieres auch in Betracht auf die Tatsache, dass gerade ein Zuwenig oder ein Zuviel an Futter in den ersten entscheidenden Lebensmonaten eines Tiers zu Wachstumsstörungen führen kann.

Prinzipiell füttert man einen ausgewachsenen mittelgroßen Familienhund nur einmal täglich zum gleichen Zeitpunkt. Für die Zwerge ist die Tagesration in zwei Mahlzeiten aufzuteilen. Riesengroße vertragen es besser mehrere Mal aufgeteilt. Welpen bekommen drei bis vier Mal am Tag Futter. Es gilt vor allem den Futter/Gewichts-Zustand Ihres Tiere genau zu beobachten und entsprechend die Futtermenge anzupassen. Bei Katzen ist im allgemeinen die Tagesration in zwei bis drei Mahlzeiten aufzuteilen.

Als Anhaltspunkt für einen normalen Zustand sollte man mit flachem Handdruck und Streicheln die letzten drei Rippen des Tieres fühlen können, ohne das Fettpolster den Weg versperrt. Die Rippen dürfen aber nicht sichtbar sei. Auf den Brustkorb sollte nur wenig Fettschicht fühlbar und nur wenig Bauchfett vorhanden sein.  Ein Dickerchen kann nicht in Ihrem Interesse sein da dadurch Leber-, Herz- und Nieren-Erkrankungen, Diabettes mellitus, Knochen- und Gelenkerkrankungen etc. vorprogrammiert sind. Aus diesem Grund haben Sie auch die Möglichkeit Ihren Liebling bei uns kostenlos wiegen zu lassen. So behalten Sie das Gewicht Ihres Tieres immer unter Kontrolle.